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PRA
Die Progressive Retinal Atrophy ist eine Erkrankung die man sehr Ernst nehmen muss, da der Hund im Alter bis zu fünf Jahren dran erkranken kann. Diese Progressive Netzhautatrophie (fortschreitende Rückbildung der Netzhaut) ist auch bei Menschen bekannt. Ein Attest gilt erst ab dem fünften Lebensjahr als endgültig. PRA ist mit bloßem Auge nicht feststellbar, ein anerkannter Ophthalmologe wird dieses aber durch spezielle Untersuchungen schnell festellen können. PRA ist wie die CEA nicht heilbar! Sollte ein Hund befallen sein der als Welpe verkauft wurde, geben Sie ihrem Züchter auf jeden Fall einen Hinweis, mit einer eindeutigen Diagnose von einem anerkanntem Ophthalmologen. Ein mit PRA befallender Hund ist von der Zucht sofort ausgeschlossen.
KAT
Der graue Star wird medizinisch als Katarakt bezeichnet. Jede Trübung der Linse im Auge ist als Katarakt definiert. Diese kann klein und unbedeutend sein aber auch in solchem Ausmaß bestehen, dass das Sehen beeinträchtigt wird. Entzündungen, Diabetes mellitus, Verletzungen, Vergiftungen und vor allem erbliche Faktoren können dafür verantwortlich sein.
Meistens sind Hunde betroffen aber auch bei Katzen kommt der Graue Star vor.
Ist der Graue Star eine typische Alterserkrankung?
Nein, im Allgemeinen nicht. Die Linsen sollten zeitlebens klar und durchsichtig bleiben. Es gibt zwar Altersveränderungen, die zu einer Graufärbung der Linse führen, dieses ist aber ein normaler Prozess und beeinträchtigt das Sehen nicht. Er wird als Kernsklerose bezeichnet und oft mit einem Grauen Star verwechselt.
Die Entwicklung einer Katarakt ist in dem meisten Fällen genetisch veranlagt und kommt bei einigen Hunderassen gehäuft vor, manchmal schon in sehr jungem Alter. Dackel, Cocker, Zwergschnauzer, Retriever, Pudel sind nur einige Rassen, die einen solchen erblichen Grauen Star entwickeln kännen.
Prinzipiell kann dieser aber auch bei (fast) allen anderen Rassen und auch bei nicht reinrassigen Hunden auftreten.
Was ist der DOK
In Deutschland, hat sich für die erblichen Augenerkrankungen der Dortmunder-Kreis (kurz DOK), also Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V. etabliert. Seine Gründung erfolgte am 12.10.1995. Zu den Aufgaben eines solchen Vereins gehören: Die tierärztliche Augendiagnostik zu standardisieren, Tierärzte auf dem Gebiet der Augenheilkunde zu fördern und fortzubilden, Rassezuchtvereine zu beraten wie z.B. Möglichkeiten der Untersuchungen zu unterbreiten, bei züchterischen Maßnahmen beraten und zu informieren, die Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet zu fördern. Mit Genetikern und Rassehundezuchtvereinen Programme und Vorschläge zur Verbesserung der Hundezucht zu erarbeiten. Bis zum Jahre 2003 gehörten dem DOK ca. 70 annerkannte Tierärzte und Tierärztinnen an und die Zahl steigt stetig. Diese arbeiten entweder in den eigenen Praxen oder in Hochschulen und Universitäten. Tierärzte und Tierärztinnen die dem DOK angehören wollen, müssen folgende Kreterien erfüllen; Nachweis über das Vorhandensein der apparativen und technischen Ausstattung. Prüfungen in Theorie und der Praxis der Augenheilkunde, werden vor einem nationalen und internationalem Prüfungsausschuß abgelegt und sind vor der Annerkennung erfolgreich zu absolvieren. Aus-Fort und Weiterbildung auf dem Gebiet der Augenheilkunde / National wie International. Wobei mehrmals jährlich Arbeitstreffen die regional sowie auch überregional überwiegend intern stattfinden. Die Mitglieder verpflichten sich an den jährlichen Treffen teilzunehmen. Sie verpflichten sich außerdem zu gewährleisten, dass sie sich bei der Durchführung und Auswertung von Augenuntersuchungen an die vom DOK festgelegten Regeln halten die zur Standardisierung und Qualitätssicherung dieser Diagnostik beitragen. Die Dokumentation für einen Befund, findet ausschließlich auf dem ECVO/DOK/VDH - Untersuchungsformular für erbliche Augenerkrankungen mit drei Durchschlägen statt.
weitere Infos hier : Tierärztliche Spezialisten Hamburg
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